Bewerbung schreiben mit KI, schneller und gezielter zum neuen Job

Eine Bewerbung schreiben, das klingt zunächst gar nicht so kompliziert.

Lebenslauf aktualisieren, ein Anschreiben verfassen, vielleicht noch ein schönes Bewerbungsfoto auswählen, alles kontrollieren und schon kann die Bewerbung verschickt werden.

Nun ja, ganz so einfach ist es meistens doch nicht.

Wer schon einmal ernsthaft auf Jobsuche war, kennt wahrscheinlich diese Situation. Man findet eine interessante Stellenanzeige, liest sie zweimal durch und eigentlich passt die ausgeschriebene Position ziemlich gut zur eigenen Erfahrung. Jetzt müsste nur noch die Bewerbung geschrieben werden.

Und genau da beginnt die echte Arbeit.

Welche Erfahrungen gehören unbedingt in den Lebenslauf, was kann weg, wie sollte das Anschreiben beginnen und welche der eigenen Fähigkeiten interessieren dieses Unternehmen überhaupt?

Dazu kommt die Frage, ob der Lebenslauf heute noch so aufgebaut sein sollte wie vor fünf oder zehn Jahren und ob die Bewerbung möglicherweise bereits von einem automatischen Bewerbersystem geprüft wird, bevor überhaupt ein Mensch einen Blick darauf wirft.

Künstliche Intelligenz kann Bewerber mittlerweile bei genau diesen Aufgaben unterstützen.

Mit JobStep lässt sich die Bewerbung mit KI vorbereiten, optimieren und gezielt auf eine bestimmte Stelle abstimmen. Dabei geht es nicht nur darum, einen hübschen Text schreiben zu lassen, sondern Lebenslauf, Stellenanzeige und Bewerbung miteinander in Einklang zu bringen.

Das kann einiges an Arbeit ersparen.

Bewerbung schreiben mit KI, aber bitte nicht irgendeine

Natürlich könnte man eine Stellenanzeige kopieren, sie in irgendeinen KI Chat einfügen und darum bitten, daraus ein Anschreiben zu verfassen.

Ein Text wird dabei vermutlich herauskommen.

Aber ist das schon eine gute Bewerbung?

Eine Bewerbung lebt schließlich davon, dass die berufliche Erfahrung des Bewerbers zu der Stelle passt, auf die er sich bewirbt. Das Unternehmen sucht vielleicht jemanden mit Erfahrung in Projektleitung, Kundenkommunikation und bestimmten Softwarekenntnissen, während im bisherigen Lebenslauf ausgerechnet diese Fähigkeiten irgendwo zwischen vielen anderen Informationen verschwinden.

Das wäre schade.

JobStep setzt deshalb bereits beim Lebenslauf an. Ein bestehender Lebenslauf kann hochgeladen und analysiert werden, anschließend erhält der Bewerber Hinweise zur Struktur, Klarheit und Vollständigkeit und kann die Inhalte weiter verbessern.

Der Lebenslauf bleibt dabei nicht einfach ein starres Dokument, das anschließend an zwanzig verschiedene Unternehmen geschickt wird.

Er kann auf die jeweilige Stelle angepasst werden.

Und genau das ist einer der großen Vorteile, wenn man eine Bewerbung mit KI erstellt.

Nicht jede Stellenanzeige sucht dasselbe

Nehmen wir einmal an, Sie haben mehrere Jahre im Marketing gearbeitet.

Sie haben Kampagnen geplant, mit Agenturen zusammengearbeitet, Budgets verwaltet, Social Media betreut, Newsletter erstellt, Veranstaltungen organisiert und vielleicht auch noch ein kleines Team geführt.

Eine ganze Menge Erfahrung also.

Nun interessieren sich zwei Unternehmen für jemanden mit Ihrem beruflichen Hintergrund.

Das erste Unternehmen sucht einen Marketing Manager, der vor allem digitale Kampagnen plant und deren Ergebnisse analysiert. Beim zweiten Unternehmen stehen Markenkommunikation, Veranstaltungen und die Zusammenarbeit mit externen Partnern im Mittelpunkt.

Sie sind für beide Stellen geeignet.

Trotzdem wäre es nicht besonders geschickt, für beide Bewerbungen exakt denselben Lebenslauf zu verwenden.

Bei der ersten Stelle sollten Ihre Erfahrungen mit digitalen Kampagnen, Analyse und entsprechenden Werkzeugen deutlich sichtbar sein, bei der zweiten Bewerbung dürfen dagegen Ihre Erfahrungen mit Veranstaltungen, Kommunikation und Agenturen stärker in den Vordergrund rücken.

Ihre Berufserfahrung hat sich dadurch natürlich nicht verändert.

Nur die Gewichtung ist eine andere.

Genau hier kann KI sehr hilfreich sein.

JobStep analysiert Lebenslauf und Stellenanzeige gemeinsam

Bei JobStep kann eine Stellenbeschreibung eingefügt werden, anschließend hilft die KI dabei, den Lebenslauf passend zur ausgeschriebenen Position anzupassen.

Das ist ein wichtiger Unterschied zu einer Bewerbung, die einfach nur möglichst schön formuliert wird.

Denn ein Lebenslauf soll nicht in erster Linie schön klingen.

Er soll schnell zeigen, warum dieser Bewerber für diese Stelle interessant sein könnte.

JobStep berücksichtigt dabei relevante Fähigkeiten und Begriffe aus der Stellenbeschreibung und hilft, vorhandene Erfahrungen entsprechend hervorzuheben.

Natürlich sollte eine KI dabei niemals Erfahrungen erfinden, die überhaupt nicht vorhanden sind.

Wer noch nie ein Team geleitet hat, sollte sich durch künstliche Intelligenz nicht plötzlich zum erfahrenen Abteilungsleiter machen lassen. Und wer nur zweimal mit einer bestimmten Software gearbeitet hat, besitzt dadurch keine zehnjährige Berufserfahrung damit.

Die bessere Bewerbung ist nicht diejenige, die am meisten verspricht.

Sie ist diejenige, die vorhandene Qualifikationen möglichst überzeugend und passend präsentiert.

Was hat ATS mit meiner Bewerbung zu tun?

ATS bedeutet Applicant Tracking System.

Solche Systeme werden von Unternehmen eingesetzt, um Bewerbungen zu verwalten und Informationen aus Bewerbungsunterlagen zu verarbeiten.

Für Bewerber bedeutet das, dass ein Lebenslauf nicht nur optisch ansprechend aussehen sollte, sondern auch technisch gut lesbar sein muss.

Eine ausgefallene Gestaltung kann auf dem Bildschirm wunderschön aussehen, dem Bewerber aber wenig bringen, wenn wichtige Informationen nicht zuverlässig verarbeitet werden können.

JobStep verwendet deshalb klare Strukturen, übliche Überschriften und maschinenlesbare Inhalte. Die angebotenen Lebenslaufvorlagen sind auf die Verarbeitung durch solche Systeme ausgelegt.

Aber auch der Inhalt spielt eine Rolle.

Wenn ein Unternehmen beispielsweise ausdrücklich Erfahrung mit Python, SQL und Machine Learning sucht und der Bewerber diese Kenntnisse tatsächlich besitzt, sollten sie im Lebenslauf auch klar erkennbar sein.

Eigentlich logisch.

Trotzdem gehen relevante Fähigkeiten in über Jahre gewachsenen Lebensläufen erstaunlich schnell unter.

Anschreiben mit KI erstellen

Und dann wäre da noch das Anschreiben.

Für viele Bewerber ist genau das der unangenehmste Teil der gesamten Bewerbung.

Der Lebenslauf enthält Fakten, Stationen, Fähigkeiten und Abschlüsse. Beim Anschreiben sitzt man dagegen vor einer leeren Seite und fragt sich, wie man anfangen soll.

„Hiermit bewerbe ich mich…“

Nein, irgendwie langweilig.

Also etwas kreativer?

Vielleicht, aber bitte nicht so kreativ, dass die ersten drei Absätze überhaupt nichts mehr mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun haben.

Mit JobStep lässt sich ein Anschreiben auf Grundlage des Lebenslaufes und der jeweiligen Stellenanzeige erstellen. Die KI kennt damit sowohl den beruflichen Hintergrund als auch die Anforderungen der Position und kann beides miteinander verbinden.

Das spart vor allem dann Zeit, wenn mehrere Bewerbungen geschrieben werden.

Denn fünf Bewerbungen sollten möglichst nicht bedeuten, fünfmal von vorne anzufangen.



KI darf helfen, die Bewerbung bleibt Ihre

Das ist vielleicht einer der wichtigsten Punkte beim Bewerbung schreiben mit KI.

Künstliche Intelligenz soll helfen, nicht eine vollkommen neue Person erfinden.

Ein guter KI Lebenslauf basiert weiterhin auf Ihrer tatsächlichen Ausbildung, Ihrer Berufserfahrung und Ihren Fähigkeiten.

Auch JobStep lässt Änderungen kontrollieren und bearbeiten, bevor die fertige Version verwendet wird.

Das ist sinnvoll.

Vielleicht formuliert die KI einen Satz, der zwar professionell klingt, aber überhaupt nicht nach Ihnen. Dann ändern Sie ihn.

Vielleicht wird eine Erfahrung besonders hervorgehoben, die für Sie persönlich weniger wichtig ist. Auch das lässt sich korrigieren.

Am Ende sollte schließlich eine Bewerbung entstehen, mit der Sie sich selbst noch identifizieren können.

Spätestens im Vorstellungsgespräch sitzen ohnehin Sie vor dem Unternehmen und nicht die KI.

Passende Jobs mit KI finden

Interessant ist, dass JobStep nicht bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen aufhört.

Denn bevor eine gute Bewerbung geschrieben werden kann, braucht man zunächst eine passende Stelle.

Auch dabei kann KI helfen.

JobStep durchsucht Stellenangebote und gleicht diese mit dem vorhandenen Lebenslauf ab. Passende Stellen werden mit einem Match Score versehen, wodurch Bewerber schneller erkennen können, welche Angebote besonders gut zum eigenen Profil passen.

Das kann die Jobsuche deutlich angenehmer machen.

Wer schon einmal einen Abend damit verbracht hat, sich durch Stellenportale zu klicken, kennt das Problem. Die ersten zwei Angebote sind interessant, beim dritten fehlt eine entscheidende Qualifikation, das vierte ist am anderen Ende des Landes und beim fünften merkt man nach zehn Minuten Lesen, dass eigentlich eine ganz andere Position gesucht wird.

Da darf eine Maschine ruhig ein wenig vorsortieren.



Mehrere Bewerbungen und plötzlich herrscht Chaos

Eine Bewerbung ist einfach zu verwalten.

Bei zehn sieht das schon anders aus.

Wo hatte ich mich letzten Dienstag beworben? Bei welchem Unternehmen sollte ich noch Unterlagen nachreichen? Wann war das Gespräch und welche Firma hat eigentlich schon abgesagt?

Schnell liegen verschiedene Versionen des Lebenslaufes auf dem Computer, Anschreiben befinden sich in unterschiedlichen Ordnern und irgendwo gibt es noch eine Notiz mit dem Termin für ein Vorstellungsgespräch.

JobStep bietet deshalb einen Job Tracker, in dem Bewerbungen und deren jeweiliger Status verwaltet werden können.

Vorbereitung, Bewerbung, Interview, Angebot oder Absage bleiben dadurch an einer Stelle sichtbar.

Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit, kann bei einer aktiven Jobsuche aber erstaunlich praktisch sein.

Bewerbung mit KI bedeutet nicht Bewerbung ohne Arbeit

Natürlich nimmt künstliche Intelligenz einem nicht alles ab.

Und das sollte sie auch nicht.

Sie kennt Ihre beruflichen Ziele nur so gut, wie Sie diese vermitteln. Sie kann Ihre Erfahrungen strukturieren und besser präsentieren, aber nicht entscheiden, ob Sie wirklich die nächsten fünf Jahre in einem bestimmten Unternehmen verbringen möchten.

Auch die beste KI kann aus fehlender Berufserfahrung keine vorhandene machen.

Was sie allerdings sehr gut kann, ist vorhandene Informationen zu analysieren, Zusammenhänge zu erkennen und bei der Formulierung zu helfen.

Genau darin liegt der Nutzen.

Statt eine Stunde darüber nachzudenken, wie eine bestimmte berufliche Erfahrung formuliert werden könnte, kann ein brauchbarer Vorschlag innerhalb kurzer Zeit vorliegen.

Den kann man lesen, verändern, verbessern und übernehmen.

Ein Lebenslauf für Deutschland ist nicht automatisch einer für jedes Land

Auch das wird bei Bewerbungen gerne vergessen.

Bewerbungsgewohnheiten unterscheiden sich von Land zu Land.

Was in Deutschland üblich ist, muss in den USA nicht genauso aussehen und eine Bewerbung für ein Schweizer Unternehmen kann wiederum andere Anforderungen haben.

JobStep berücksichtigt deshalb länderspezifische Standards bei der Erstellung und Gestaltung der Bewerbungsunterlagen.

Gerade für Menschen, die sich international bewerben möchten, ist das interessant.

Denn meistens scheitert eine Bewerbung nicht an einer riesigen, offensichtlichen Katastrophe.

Oft sind es viele kleine Dinge.

Eine unpassende Struktur, wichtige Fähigkeiten zu weit unten, ein allgemeines Anschreiben, fehlende relevante Begriffe oder ein Lebenslauf, der seit Jahren immer wieder erweitert, aber nie richtig überarbeitet wurde.



Bewerbung schreiben mit KI und trotzdem persönlich bleiben

Vielleicht liegt genau darin die Kunst.

Eine moderne Bewerbung darf technische Möglichkeiten nutzen und trotzdem persönlich sein.

Niemand schreibt heute seinen Lebenslauf noch mit der Schreibmaschine, nur weil dies besonders authentisch wäre. Rechtschreibprüfung, Vorlagen und digitale Bewerbungsportale gehören längst zum Alltag.

KI ist letztendlich ein weiteres Werkzeug.

JobStep verbindet dieses Werkzeug mit dem gesamten Bewerbungsprozess. Der Lebenslauf kann analysiert und verbessert, auf konkrete Stellen zugeschnitten und durch ein passendes Anschreiben ergänzt werden. Dazu kommen passende Jobvorschläge und die Möglichkeit, laufende Bewerbungen übersichtlich zu verwalten.

Der Bewerber behält dabei die Kontrolle über seine Unterlagen und kann die vorgeschlagenen Inhalte vor der Verwendung prüfen und bearbeiten.

Und genau so sollte es sein.

Die KI kennt Stellenanzeigen, kann Texte analysieren und innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Informationen miteinander vergleichen.

Sie kennt aber nicht das Gefühl, morgens gerne zur Arbeit zu gehen, endlich den richtigen Arbeitgeber gefunden zu haben oder nach einer langen Jobsuche die Einladung zum Vorstellungsgespräch im Postfach zu entdecken.

Dafür braucht es immer noch den Menschen.

Bei dem Weg dorthin darf die KI allerdings gerne helfen.

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